Bild: KI-generiert nach dem Text "Die kleine Lücke" von Karin Lühr
Tag 8: „Begegne deinem inneren Kind.“
Der Begriff „inneres Kind“ war mir nicht unbekannt. Ich erinnerte mich an einen Buchtitel, kam mittels Suchmaschine auf die Seite https://stefaniestahlakademie.de/was-ist-das-innere-kind und scrollte zügig durch. Offensichtlich war ich auf psychologisches Terrain gelangt.
Ganz unten auf dieser Website sah ich Links zum vorherigen und nächsten Beitrag; beide enthielten das Stichwort „Knowing-Doing Gap“.
Hey, genau das ist das Ziel des aktuellen Kurses meiner Freundin: dabei zu helfen, diese Lücke zu schließen. Indem sie die Teilnehmer dabei begleitet, vom Wissen zur praktischen Umsetzung zu gelangen.
Ich brauchte es nicht „Synchronizität“ zu nennen und damit einen weiteren Raum der Begrifflichkeit zu betreten. Staunen war an dieser Stelle genug.
Der an diesem Tag wiederum aufgetretene heftige Migränekopfschmerz hielt mich davon ab, jenen Inhalten detaillierter zu folgen, die sich nach Anklicken der Links in durchstrukturierter Form einer weiterführenden Lektüre anboten.
Ein Weilchen musste ich mich hinlegen. Nichts ging mehr.
Urplötzlich wurde mir deutlich, dass ich mich in diesem „Gap“ befand …
Allerdings: Die Wortbedeutung erschloss sich anders.
Mein Kopf war momentan nicht bereit für weitere Informationsaufnahme und konzentrierte Wissensverarbeitung. Tun konnte ich vorerst auch nichts. Und genau dazwischen die eine kleine Lücke, die mir blieb …
O happy Gap!
Ja, mein inneres Kind war klein genug, sich in diesem winzigen Spalt zu bergen.
Mit natürlichem Vertrauen kuschelte es sich in die Geborgenheit des einfachen Daseins.
Danke. Alles ist gut. JETZT.