Am Anfang stand das Manifest.
Wir sagten laut und öffentlich: Lasst uns zuhören und anschließend in Ruhe reden.
Wir sind willig, miteinander zu streiten, um zusammen eine nachhaltige Lösung zu finden:
Wir widmen uns hingebungsvoll dem Aufbauenden, und unsere Bereitschaft hat Bestand.
Wir bekräftigten vor allen Menschen: Wir lassen uns nicht aufhetzen.
Wir wollen nicht gegeneinander kämpfen, um den anderen zu dominieren oder auszulöschen:
Wir enthalten uns standhaft dem Zerstörerischen, und unser Wort soll gelten – so wahr Gott hilft.
Wir sahen klar die Notwendigkeit,
Kompromisse zu denken,
Versöhnlichkeit zu fühlen,
schnellstmöglich zu verzeihen, ausnahmslos,
denn wir lernten:
Jeglicher Starrsinn führt zum eigenen Zerbruch,
jede Gegnerschaft kehrt eines Tages in Form von Anfeindung zurück,
und alle Selbstgerechtigkeit wendet sich schlussendlich gegen uns selbst.
Wir sagten Ja zur Gewaltlosigkeit und immer wieder Nein zum ständigen „Ja, aber …“.
Wir erkennen die Bedeutung von Entschiedenheit:
Wir unterstützen die Friedfertigen mit allem, was wir haben, und unser Einsatz zählt.
Auf diese Weise
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wurden wir uns in der Gemeinschaft bewusst, dass Waffen den Konflikt nicht bereinigen, sondern unseren gemeinsam bewohnten Planeten aufs Unerträglichste verschmutzen;
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verständigten wir uns im Dialog darüber, dass Abschreckung die Grenzen nicht sichert, sondern unsere unverstandenen Landkarten der Angst bis ins Unleserliche verzerrt;
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reichten wir uns in der Erkenntnis die Hände, dass Aufrüstung die Kräfte nicht ausgleicht, sondern unsere rotierenden Ausgabenspiralen auf Kosten des Gleichgewichts ins Unermessliche treibt.