Manifestat - Autorin Karin Lühr - Newsletter Juni 2025

Manifestat - Autorin Karin Lühr - Newsletter Juni 2025

‍Manifestat

Am Anfang stand das Manifest.

Wir sagten laut und öffentlich: Lasst uns zuhören und anschließend in Ruhe reden.

Wir sind willig, miteinander zu streiten, um zusammen eine nachhaltige Lösung zu finden:

Wir widmen uns hingebungsvoll dem Aufbauenden, und unsere Bereitschaft hat Bestand.

Wir bekräftigten vor allen Menschen: Wir lassen uns nicht aufhetzen. 

Wir wollen nicht gegeneinander kämpfen, um den anderen zu dominieren oder auszulöschen:

Wir enthalten uns standhaft dem Zerstörerischen, und unser Wort soll gelten – so wahr Gott hilft.


Wir sahen klar die Notwendigkeit,

Kompromisse zu denken,

Versöhnlichkeit zu fühlen,

schnellstmöglich zu verzeihen, ausnahmslos, 

denn wir lernten:

Jeglicher Starrsinn führt zum eigenen Zerbruch,

jede Gegnerschaft kehrt eines Tages in Form von Anfeindung zurück,

und alle Selbstgerechtigkeit wendet sich schlussendlich gegen uns selbst.


Wir sagten Ja zur Gewaltlosigkeit und immer wieder Nein zum ständigen „Ja, aber …“.

Wir erkennen die Bedeutung von Entschiedenheit:

Wir unterstützen die Friedfertigen mit allem, was wir haben, und unser Einsatz zählt.


Auf diese Weise

  • wurden wir uns in der Gemeinschaft bewusst, dass Waffen den Konflikt nicht bereinigen, sondern unseren gemeinsam bewohnten Planeten aufs Unerträglichste verschmutzen; 
  • verständigten wir uns im Dialog darüber, dass Abschreckung die Grenzen nicht sichert, sondern unsere unverstandenen Landkarten der Angst bis ins Unleserliche verzerrt;
  • reichten wir uns in der Erkenntnis die Hände, dass Aufrüstung die Kräfte nicht ausgleicht, sondern unsere rotierenden Ausgabenspiralen auf Kosten des Gleichgewichts ins Unermessliche treibt.

Magnificat: Frieden IST - Newsletter Autorin Karin Lühr

Wir sind schon eine Weile auf dem Weg

In Anbetracht unserer Ehrfurcht, dass Leben unantastbar ist: 

Wir verweigerten den Waffendienst. 

Angesichts unserer Befürchtung, dass Krisen sich verschärfen, und unserer Befundung, dass Kriege an Umfang und Intensität weiter zunehmen: 

Wir teilten die Informationen. Wir schrieben Friedenstexte, versendeten Traktate, warfen Flyer ein, hingen Plakate auf, hielten Mahnwachen und Versammlungen ab; wir reichten Petitionen ein. Und hier und da (ich weiß es nicht) ging einer in die Politik.

Konfrontiert mit unserem Ohnmachtsgedanken, dass wir nichts bewirken: 

Wir werfen uns nieder. Vor dem Allgegenwärtigen, Allwissenden und Allmächtigen liegen wir mit dem Angesicht im Staube und lassen die guten Mächte alle Ausweglosigkeiten dieser Welt in der Hierarchie ganz weit nach oben tragen – auf dass sie dort zu ihrer Zeit nach ewigem Ratschluss geheilt werden können:

Wir eskalieren aktiv.


JETZT

Wir bleiben im Gewahrsein geborgen, auch wenn wir viele Dinge nicht verstehen. 

Wir erfahren, was IST.

Wir sind da im FRIEDEN.


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Karin Lühr| Autorin | Am Mühlenbach 5 | 38667 Bad Harzburg

Tel. 05322 559414 | info@karin-luehr.de | www.karin-luehr.de



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