Kurz schaue ich zurück:
Ein Versuch, meine kleine Klangreise in groben Zügen zu rekonstruieren, sie erzählbar und beim Erzählen nachvollziehbar werden zu lassen:
Um (zwar etwas willkürlich) einen Anfangspunkt zu setzen (weil man im Grunde nie genau sagen kann, wann und wie etwas angefangen hat): Sie begann vor vier Wochen – ohne äußeren Ortswechsel – im Zusammenhang mit meinem Kopfschmerzarbeitsbuch.
Mit dem Schreiben der letzten beiden Newsletter - und vor allem mit der Erkenntnis, dass ich dringend Abkürzungen wählen muss (und auch dem Leser nichts anderes zum Ausprobieren anbieten kann) - kam das Projekt glücklicherweise wieder zielgerichteter in Fluss. Insgeheim hat sich wohl mein Bedürfnis nach aktiver Klangerzeugung durchgesetzt, ganz unabhängig vom definierten Schreibvorhaben: Sehnsucht nach diesem wunderbaren Hilfsmittel für das Hören, für das feine Ausrichten der inneren Antenne ...
In Resonanz gehen …
Ein faszinierender Reisebeginn mit einem simplen selbstklingenden Instrument, einer Luftsäule, die zum Schwingen gebracht wird; dies alles später auch begleitet von einigen Lesestunden in Online-‚Reiseführern‘.
Auch wenn ich mich wiederhole, möchte ich es noch einmal zum Ausdruck bringen: Meine Dankbarkeit für all die Möglichkeiten, für die Optionen, die mir das Internet auch in den letzten Wochen wieder direkt hier in meiner Wohnung zur Auswahl angeboten hat, ist groß!
Herzlichen Dank an alle ‚da draußen‘, die mit Begeisterung und Engagement hilfreiche Inhalte erstellen und teilen!
Störungen im Energiefluss als mögliche Kopfschmerzursache: Darüber begann ich ein wenig nachzudenken …
Bei ganzheitlicher Sicht auf Gesundheitsprobleme mit ihren jeweils vorherrschenden Symptomen spielt zweifellos die energetische Ebene eine wichtige Rolle.
Das ist für mich offensichtlich, obwohl in meinen Ausbildungsgängen fast durchweg die schulmedizinische Perspektive überwog. Mich grundlegender einzulesen und weiterzubilden in „Energie- und Bewusstseinsmedizin“ wäre bestimmt sehr interessant: Wie hängen Bewusstsein, Energie und Materie zusammen? Doch wird diese Grunddisposition des Interesses nicht so richtungsbestimmend, dass ich noch tiefer in die theoretischen Aspekte eintauchen möchte. Die Versuchung, mich zu verzetteln und zu verlieren, ist zwar bei jeder Recherche, bei jeder Datenbankabfrage spürbar, aber die Aneignung von neuen Wissensinhalten interessiert mich nicht mehr so brennend - das Schweigen/die Gedankenstille und das Hören als solches übt auf mich mittlerweile eine weitaus größere Anziehungskraft aus.
So kam es, dass ich ab Mitte April vor allem quergelesen habe - und das zumeist in einem sehr hohen Tempo: Eins ergab das andere. Es kam auch zu einer Wiederbegegnung mit Themen, die mich schon früher begeistert und beschäftigt hatten, auch wenn ich ihnen nur wenig Zeit widmen konnte. Jetzt, wo ich in meiner Zeiteinteilung freier bin, habe ich selbst meinem ausflugsfreudigen Geist bewusst straffere Zügel angelegt (#Abkürzung!!!): Etwas für einen Moment aufgreifen, mit intuitiver Navigation einzelnen Fährten folgen - aber eben nicht die Theorie dazu unendlich vertiefen und ausbreiten. Mich von meinem Hang zur Systematik mit uferlosem Mindmapping distanzieren und deshalb ein Thema auch schnell wieder loslassen: Zugunsten der praktischen Anwendung und des unmittelbaren Erlebens. Darum geht es schließlich.
Also ziemlich Speed: Keine konsequente Methodik bei der Sicherung von Informationsquellen, keine geplante ‚Vorratsdatenspeicherung‘, keine Vorsorge für ‚später‘ ...
Beim (meist rein gedanklichen) Skizzieren meiner Concept-Maps habe ich – ohne weiter darüber nachzudenken – öfters auch eine „Reverse-Brainstorming“-Technik genutzt, bin mit umgekehrter Fragestellung an das Problem herangegangen.
Die Frage „Wie kann ich Kopfschmerzattacken verursachen?“ ist allerdings auf der energetischen Ebene schwerer beantworten und es ist (meinem Gefühl nach) weniger sinnvoll, sie zu stellen als beim ‚Nachschauen‘ auf den bio-psycho-sozialen Ebenen …
Die folgende Herangehensweise erscheint mir pragmatischer:
Hypothese: Vorhandene Blockaden im Energiesystem sind bei einer Kopfschmerzproblematik ursächlich beteiligt.
Ich korrigiere: Bei meiner Kopfschmerzproblematik.
Denn, wie schon gesagt, habe ich ja den Schreibprozess in der Weise ‚gangbar‘ gemacht, dass das Ziel zunächst die Erstellung meines eigenen Arbeitsbuches ist. Es war mein wahrscheinlich notwendiger ‚Dreh‘, meine ‚Selbstüberlistung‘ in der Stagnationsphase.
An dieser Stelle komme ich auf den ersten Fundort während der Browsing-Tour der vergangenen Wochen zu sprechen: Eine Seite über die unsichtbaren Energiezentren (Chakren) im menschlichen Körper. Der Verfasser erwähnt eine Notsituation im familiären Kontext: Seine Frau litt unter schwerster Migräne und er begann Nachforschungen, um ihr mit konkreten Anleitungen helfen zu können.
Wo ist der Link zur Seite?
Diese Frage könnte berechtigterweise auftauchen. Warum füge ich ihn nicht ein?
Weil ich kein systematisches Quellenverzeichnis angelegt habe, nicht mal für mich selber (siehe die Anmerkung weiter oben). Ich beabsichtige keine wissenschaftliche Arbeit und keine Ratgeberliteratur. Viele Informationen wurden beim Sichten von Internetquellen – en passant, freudig-interessiert und mit Dankbarkeit – von mir aufgenommen und ich habe sie in irgendeiner Form für mich verarbeitet. Sie sind sozusagen ‚im Pool‘ gelandet, mein Gehirn kategorisiert sie irgendwie – bis sie irgendwann naturgemäß dem Vergessen anheimfallen.
[Anmerkung: Zu „Inspiration“ im kreativen Kontext habe ich kürzlich einen Blogartikel gelesen, der mir gefallen hat. Diesen Link möchte ich teilen: https://blacklimedesign.de/designblog/inspiration/
--- für den wahrscheinlichen Fall, dass du noch nicht selber zu-fällig darauf gestoßen bist ;-)
Es wird dort ausführlicher erklärt, was ich mit dem Wort ‚Pool‘ auszudrücken versucht habe …]
Wenn ein Leser sich inspiriert fühlt, startet er seine eigene Reise – und es wird sich garantiert alles genau so fügen, wie es für ihn am besten ist.
Du wirst deine Suchbegriffe eingeben, deine Pfade finden - inklusive aller Hashtag-baren/nicht zu taggenden Lernerfahrungen; und #abkürzenisnich gibt’s übrigens auch ;-)
In der Liste der Suchergebnisse stößt jeder schnell auf das, was zu ihm passt. Frequenzen, mit denen er in Resonanz gehen kann, steuert er an. Die Affinitäten sind unterschiedlich. Jeder Mensch ist einzigartig! (Könnte wie eine Plattitüde klingen, aber beachte: Farbiger Querverweis nach unten! Und dort findet sich auch ein Link!