Wie ihr auch heißt …
Verwundung durch Gedankendornen,
Gestrüpp unwegsam, aus dem erst
die Wortgeschosse voller Zornen
auf Stacheldraht-Errichter treffen
(darunter Väter, Söhne, Neffen …) –
bis schließlich in der Stadt ein schwerst
Getroff‘ner liegt … (Um anzuspornen,
ein Bild?) Die Weisheit fragt: „Verwehrst
du jeden Fingerzeig aus Erz?“
Mit Yael, Judith und Amyra,
Sumaya, Rahel, Raani, Sara:
Erhebt die Hände himmelwärts!
Wer schrie aus Hass, wer blieb untröstlich
zurück, Verlust beweinend? Wer
- den Nachbarn schießen hörend – birgt sich
noch schnell genug mit all den Seinen
in Sicherheit? Das laute Weinen:
Wie ihr auch heißt, es schmerzt so sehr …
Erschütterung der Welt erfasst mich.
Ich suche Halt, denn allzu schwer
wiegt diese Last. --- „Wer fühlt den Schmerz?“ ---
Die Kinder von Samira, Hannah,
Shoshanna, Reem, Maria, Fadwa:
Sie sehnen sich nach Spiel und Scherz!
Nach innen geht der Blick; er lässt
das kleine Display los. Die Weite:
Vertraut … „Ihr Grenzenlosen messt
mit einem fremden engen Maße
und teilt in zwei die Heimatstraße …“
Entfremdung spricht von ‚meiner‘ Seite
und ‚deiner‘ (streng getrennt), doch nässt
ein Segensregen alles … Breite
den Frieden aus, o EINES Herz!
Rabea (Frühling) und Aviva,
Bahar und Layla mit Talitha:
„Salam!“, „Shalom!“ - von März bis März …!